Wärmedämmung im Häusle-Bau

Es erscheint jedem Menschen auf Anhieb als richtig, wenn jemand sagt, dass ein Haus ordentlich eingepackt werden muss, damit die Wärme nicht flöten geht. Das ist aber viel zu kurz gesprungen. Es gibt noch so viele weitere Effekte, die beachtet werden müssen:

  • Warme Wände sind wichtiger als warme Luft für ein kuscheliges Klima.
  • Warme Luft kondensiert an kalten Wänden und Gegenständen. An den feuchten Stellen kann es dann Schimmeln.
  • Massive Wände speichern sehr viel Wärmeenergie. Dies entspricht einen Kondensator, der große Temperaturschwankungen abfängt.
  • Die Sonne erwärmt ein Haus von außen meist mehr, als dieses Wärme-Energie abgibt.
  • Top isolierte Fenster verhindern den Luftaustausch.
  • Einfach-Verglasung kann als Soll-Kondensationsfläche benutzt werden.

Konrad Fischer berichtet teils unterhaltsam polemisch aus der Welt der Gebäudetemperierung und fällt über die heutzutage übliche Konvektions- und Fussbodenheizungen sowie Gebäudedämmung her. Es sei vorher gewarnt: Er ist kein Layout-Künstler. Und seinem gesunden Menschenverstand traut er vernünftigerweise mehr als einer Meßkurve.
http://www.konrad-fischer-info.de/

2 Responses to “Wärmedämmung im Häusle-Bau”

  1. Ja, das geb ich zu – ein designpreisverdächtiger Webmaster bin ich net. Aber meine Leser interessiert mehr der Inhalt. Manche können darüber schmunzeln, ander müssen die Zähne zusammenbeißen – wenn sie den Schund und Baupfusch, den ich beschreibe, schon ihr eigen nennen.